Vor über 30 Jahren habe ich über Bert Hellinger das Familienstellen kennengelernt. Fasziniert von der Arbeitsweise und der Wirkung, habe ich mich in diesem Bereich stetig fortgebildet. Als anerkannte Systemaufstellerin und Lehrtrainerin der »Deutsche Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS)« mache ich nun bereits seit über 20 Jahren Familienaufstellungen sowie Organisationsaufstellungen in vielen deutschen Städten, wie Lüneburg, Hamburg, Berlin und Potsdam. In all diesen Jahren konnte ich Menschen aus ihren schwierigen Lebenssituationen, ob beruflicher oder privater Art, helfen. An dieser Stelle möchte ich Ihnen einen Einblick in meine Arbeit mit dem Familienstellen geben und Ihnen einen Teil der Geschichten, die ich erlebt habe, vorstellen.

  • Familienaufstellung mal anders – nämlich digital!
    Vor Kurzem fand das erste digitale Seminar in kleiner Gruppe mit Teilnehmern aus ganz Deutschland statt. Die Eindrücke und Erfahrungen des "online Familienstellens" hat eine Teilnehmerin anschließend in einem Bericht verschriftlicht, den ich dank ihrer Einwilligung gerne teile.
  • Ist die Corona-Pandemie eine Krise oder Chance für Beziehungen?
    Corona befinden wir uns bereits seit einigen Wochen im Lockdown und daher auf engem Raum. Unsere Kontakte beschränken sich auf unseren Partner, die Kinder und Eltern. Durch Homeoffice und -schooling befinden wir uns oftmals mehrere Stunden unter ein und dem selben Dach. In einer Wohnung oder einem Haus wird zusammen gearbeitet, Kinder betreut, gegessen, Sport gemacht und geschlafen. Jeden Tag. Uns fehlen die eigenen Freiräume, um uns zu regenerieren und die Zeit für uns selbst. Diese Enge kann sich auch auf die Beziehung auswirken und Partner geraten deutlich häufiger aneinander. Da kann es gut und gerne öfters krachen! Probleme, die … Weiterlesen
  • Ein Erfahrungsbericht zur Aufstellungsarbeit: Schwere Krankheit
    Als ich meine erste Familienaufstellung bei Christiane Hoffmann gerade beginnen wollte, erfasste mich plötzlich heftiges Schluchzen. „Warum heulscht'n jetzt?“, fragte Christiane ganz ruhig und ernst. Sie ahnte wohl, dass es dabei um ein anderes Thema ging als ich dachte. Damals befand ich mich in einer verzwickten Situation: Anfang dreißig, war ich seit mehreren Jahren mit meinem Studium zurückgeblieben, um meinem Mann beizustehen, der schwer erkrankt war. Während er sich in den Jahren der Krankheit zu dem wundervollsten Menschen entwickelte, den ich kannte, wurde ich immer unzufriedener mit meinem eigenen Leben, fand aber auch nicht den Absprung, um selbst voranzukommen. Ich … Weiterlesen